Krankheiten sind Illusion – Unchained psychotic disorder …

Fotografie: Claudia Wüst

Ich war schon ganz tief unten. In den Abgründen meiner Seele.

Aber Krankheiten sind eine Illusion. Ist alles im Leben eine Illusion? Ja – bis auf deine Würde, deinen wahren Charakter, den Respekt den du dem Leben entgegen bringst.

2018, im Abgrund

Was ich in mir fand, war ein Gemisch aus Trugwahrnehmungen und Surrealem, das mir viel zu sagen hatte. Hier zu differenzieren ist die Aufgabe „nach“ einer Psychose. Daran gibt es eine spannende Seite – denn die Psychose erzählt einem viel über sich selbst. Die Psychose will dir dein „ICH“ aufzeigen, das dir der Wahn (zu diesem Zeitpunkt!) suggeriert. Die emotionalen Hintergründe hinter deinen komplex gestalteten Beziehungen – die ausgeartet sind in ihrer verstrickten Form.

Nutze deine Erkenntnisse für die Gemeinschaft. Teile dein Wissen, und wisse du bist beschützt, schrei dir deinen Frust in der Natur von der Seele – wo keine Menschenseele dich hört und sieht. Und setze kreativ um, wo nur geht !

Die WELT braucht DICH !

Suchst du das Meer ? Suchst du Blumen ? Suchst du Leben ? Suchst du DICH ?

Was DU bist kann dir keiner nehmen, ein fruchtbarer Teil von Mutter Natur. Eine Seele, die transformiert. Niemals aufhören wird, zu wachsen.

Erlöse dich dennoch von Erfolgsdruck. Mache alles, was du anpackst, in Leichtigkeit ! Nehme dir, was dir zusteht — Ruhe und Gelassenheit. Dein gewonnener Input zeigt sich von selbst.

Nachfolgend: Wirre Fragmente aus einer psychotischen Zeit (2018) – es lohnt sich nicht, sich „darüber den Kopf zu zerbrechen“ — das Leben geht weiter …..

Um meine verrückten, destruktiven aber auch sehnsüchtigen Eindrücke in Worte zu kleiden, habe ich dies in einem Hörbuch verarbeitet. Der Kern der Dinge, beinahe erfasst, wird einem immer wieder entrissen … Mit Sicherheit.

HÖRBUCH (11.57 min) — UNCHAINED PSYCHOTIC DISORDER – NACH ERLEBTEM AUS DEM JAHR 2018
Statement eine Facebook – Freundin Marion S. (über meinen psychotischen Zustand von Sommer 2018 — ich hatte zunächst schnell in ihre Gegend nach D flüchten wollen, von dort aus am besten weiter nach Spanien … Zusammenbrüche hielten mich ab und ließen mich im Spital landen)
Statement von Marion S. über ihre Depressionen / Belastungssyndrom
Fotografie: Claudia Wüst
Fotografie: Claudia Wüst

Ein kleiner melodischer Rückblick in diese psychotische Zeit (März-Sept.2018):

Ton (Lautstärke) bisschen runterschalten:

Ich muss sagen, ich liebe den Song so sehr: „A Whiter Shade of Pale“ ) … für mich irgendwie wie eine Fortsetzung der „Unchained Melody“ und meine Psychose war damals eine „Unchained Melody“ …… ich wusste schon als kleines Kind dass mir diese Melodien mal sehr viel bedeuten würden ….., es waren immer diese Hoffnungsschimmer auf Glück, Liebe und Unendlichkeit.

Verstrickte Unendlichkeit verschwindet im Nirwana, zeigt sich als „Form“, entwendet die Form und bildet eine ILLUSION.

🍀

Da ich ja meinte, mein Partner Martin versteckt sich vor der „Mafia“ (die ja nie existent war), verliebte ich mich ja in ein Phantom: Manuel. Ich muss mal echt den Text studieren von „A Whiter Shade of Pale, irgendwie verknüpfe ich damit „das Ende des Wahnsinns“ damals.

.…. vielleicht bedeutet das „Whiter …. “ (Farbe. weiß), dass das Spukhafte in meiner Seele „rein(weiß)“ wurde. Zu einem Abbild des Lichts wurde. Durchschaudert. Angenommen. Erkannt.

Durch Ausharren. Immer wieder Ausharren. Irgendwann; so quasi heraus aus den Qualen folgt die Verwandlung der Seele in die Reinheit des – EWIGEN – Lichts. Meine Interpretation.

Liegt die Reinheit im Tod?, im Verrat?, oder im Aufwachen ….. Im Durchdringen? (Text: Dezember 2019, über eineinhalb Jahre ist es her ……)

„UNCHAINED PSYCHOSIS“ heißt mein Manuskript, das Buch soll 2020 an den Markt kommen. VORBESTELLUNG möglich unter: flo.herz@hotmail.com

FLYER / Ausschnitt (mit eigenen Worten hier beschrieben, kein Textauszug):

Die Kolibris / links unten ein Kolibri, oft tauchte in meiner Enkaustik-Malerei ein Abbild dessen auf, das ich bildlich mit meinen (verqueren) „Sinnen“ sah, darüber metaphorisch das Bein einer Frau, mit Hochzeitskleid; mein (imaginäres) Hochzeitskleid.

Ich meinte zunächst: Himmel und Erde würden sich vermählen. Ich selbst sei die „Träumerin“ des Himmels, Martin, mit dem ich kurz zuvor noch liiert gewesen war, trug das Symbol eines „Raben“. Ich, verträumt, war stets ein kleines „Küken“, ungehalten. In Aufruhr. …… Zu dunkler Nacht meinte ich, es geschehe etwas Großes: ich hörte ein „Geplapper“ von Raben, das in einen Flirt mit fiepsenden Küken überging – direkt vor meinem Fenster, stundenlang – bis zum Anbruch des Morgens.

Eine Zeremonie schien das darzustellen. … Eine Hochzeit. Ja, eine Hochzeit zwischen Himmel und Erde, Träume(n) und Bodenständigkeit; ich war vollkommen gerührt, entzückt. Ernüchternd jedoch war:

Martin schien am nächsten Tag nichts davon zu wissen; ich war davon ausgegangen, er hätte das Spektakel miterlebt gehabt. Dem war nicht so.

Eines weiteren Nachts mischten sich die Kolibris ein. Zwei hatte ich in einem Feld aus goldenem Licht als „Vogelpaar“ – surreal – gesehen gehabt, wie sie sich annäherten, umgarnten und miteinander spielten – in Glückseligkeit. Mitten auf der Wiese. Nicht von dieser Welt.

Und nun schwingten sich die Laute der Kolibris akustisch in die Kulisse zwischen die Raben und Küken – „Unterhaltung“. Der Dreiklang ging über in einen wundervollen Vogelgesang. DIE KOLIBRIS WAREN IM VORMARSCH. Eine fiktive Tragödie im Grunde. Vom Zeitpunkt an, als ich vernahm: „Sie hat die Kolibris gesehen. Sie hat tatsächlich die Kolibris gesehen. – Sie liebt mich. Sie liebt mich.“ Manuels Stimme. Die KOLIBRIS – seine Symbolik.

Ich liebte es, mit der Zeit immer mehr rote Blumen in der Enkaustik-Malerei darzustellen; Rosen, Mohnblumen etc. …..

Die hell-dunkle (Schatten-)Welt mischte sich mit dem Feuer der Blüten.

Katie Melua „The Closest Thing to Crazy“ …… noch nie war ich von selbst „verrückt“, es hatte alles „Gründe“ …..

Ich sollte mich rückbesinnen ……, sollte lernen, das Chaos zu ordnen. Denn das Chaos meiner Vergangenheit „lag in mir“. Nicht in meinem Umfeld. Umgebungen lassen sich richten, Gesundheit lässt sich wieder herstellen. Aber die Seele möchte verarbeiten – und dabei ist ihr keine Methode zu „abwegig“ ……

Katie Melua – „A Time to buy“ – während meiner Psychose meinte ich, sie „singt für mich“ ….. es war nicht Winter (!) (wie die Erzählung hier in ihrem Song) / meine Psychose war März – Sept. 2018 / doch der Song sagte mir: eines Tages würde ich unterscheiden zwischen den verschiedenen „Stimmen“ …..(Singleman „around the corner“, der mich liebte? (real? surreal? es gab sie wohl beide), ……. and mothers please (Mutters Bitte): „Lass dir helfen!“) und die flehenden Stimmen: Wir brauchen Hilfe, auch von DIR (nicht nur du steckst in einer Krise). Aber die eine übermächtige Stimme, von der ich abhängig war, und die im Begriff war, mich zu vereinnahmen, lautete: „HAVE IT ALL“. Ich sah den „Mafia-Boss“ als allwollend. Seinen Fängen zu entkommen gelang erstmal nicht. Und ich schrieb mehrfach täglich erzürnt in großer Schrift auf ein A4 Blatt: „Schaden GEFRESSEN.“ Annehmend den Wahnsinn, mich ergeben meines Schicksals. …… Mafia´s Mitspieler würden alles durchleuchten, was mich umgab; jede Geste, jede Bewegung, jedes Wort, jeden Gedanken ……

Ich würde auf meine eigene Stimme hören. Es sei nur eine Frage der Zeit. Die sagen wird: „Mach Charitys, setze dich ein!!“ …. Und so ließ ich auf mich warten, meine Zeit würde kommen …….

Ausgeknockt. Völlig. Und an mir sei es, auf Erlösung zu warten; dies lässt mich nicht mehr richtig atmen…., bei mir sein. Aufgeben? – nein, ausdehnen. Endlos. Wieder und wieder kollabieren. Hilft mir Manuel heraus aus diesem Käfig, in dem ich mich befinde? Kooperieren sie nicht längst bereits mit ihrem dubiosen Boss? Intervenieren sie? Tun sie etwas? ….. Sie sind auf meiner Seite; scheinbar machtlos.

Oder liegt es an mir: eine Gesellschaft aufzulösen, die sich (wie mir nicht klar war: imaginär) um mich befindet. Ein Konstrukt aufzulösen, das wie ich nicht wusste, nur in meinem „Erleben“ einer inneren Welt stattgefunden hat. Es lag nicht in meinem Blut („In my blood“): zu hassen, zu schreien, mich aufzulehnen. Ich war leise. Still. Und sprach – mir meiner Ethik bewusst – ich wäre chancenlos ….., das was um mich war, war stärker als ich. Überdimensional. Zu entkommen, wie sollte das gehen????

Erst die Psychiatrie brachte mich wieder auf gleich. Die „Psycho-Pillen“ haben vieles kaputt gemacht bei mir; mir meine Jugend genommen; diesmal jedoch holten sie mich begleitend zu meinen konstruktiven Ansätzen (Resilienz) zurück ins Leben …….

Harry Styles „Sign of the Times“ (die Zeichen der Zeit) …… warum nicht mal die Sorgen, Probleme, Angst; und das was einen zurückhält, loslassen …… einfach „weg von hier“ …… aufsteigen …… verstehen, dass wir nicht nur Körper sind (!); sondern REINES BEWUSSTSEIN – wir können uns lösen (von jeglicher Problematik) …… die „Geschoße“ hinter uns (lassen); …… Weg(e) freischaufeln ……; zurückkehren in Leichtigkeit.

Die Fußtritte auf Erden vertragen keine Schwere.